Reiseberichte - Goldwing Köln

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Reiseberichte

Grand Tour Schweiz
Reisebericht von Dieter Eser
Eigentlich war nach 2018 und 2019 dieses Jahr wieder eine Fahrt nach Norwegen vorgesehen. Doch leider entschieden die Norweger, wie auch schon letztes Jahr,  erst Anfang Juli sich zu äußern und die Grenzen zu öffnen. Für meine Planung war mir das zu unsicher und so war ich gezwungen, eine Alternative zu suchen und meine Wahl fiel auf die Schweiz. Ein Freund empfahl mir zum gleichen Zeitpunkt, im Internet unter „Grand Tour Schweiz“ nachzusehen, dies sei wohl eine Supertour. Und siehe da, ein goldrichtiger Tip. Unter dieser Seite findet man eine von Schweiz Tourismus ausgearbeitete und perfekt aufbereitete Tour. Sie verspricht, alle touristischen Regionen zu verbinden und vereint 44 Highlights der Schweiz auf einer Reise über 5 Alpenpässe und vorbei an 22 Seen. Gesamtlänge ca. 1700 km. Also die Schweiz. So verzurrte ich die Gepäckrolle auf der Goldwing und startete  die Grand Tour in Stein am Rhein. Hier ein kleiner Fahrbericht: ich fuhr die Tour im Uhrzeigersinn zunächst entlang des Bodensee und weiter auf kleinen Straßen nach St. Gallen, nach Appenzell und durch das wunderschöne Appenzeller Land, meisterte den Chräzerenpass am Säntis. Zugegeben, kein Furcht einflößender Pass aber zum Aufwärmen gerade richtig. Weiter ging's ins Fürstentum Liechtenstein und deren Capitale Vaduz Richtung wohlklingender Orte wie Klosters und Davos und damit zur ersten Übernachtung. Der nächste Tag war gespickt mit landschaftlichen Leckerbissen und startete mit einem traumhaften Ritt über den Flüelapass nach St. Moritz, weiter über den Julierpass nach Albula, durch die Schinschlucht, zur Via Mala und zur Übernachtung nach Splügen. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, die Eindrücke sind grandios. Im weiteren Verlauf war zunächst der San Bernardino zu knacken. Eine Spitzkehre geht hier über in die nächste sehr spitze Spitzkehre. Am Streckenverlauf wurde hier seit der Römerzeit wohl nichts geändert. Hin und wieder hatte ich mir schon gewünscht, die Goldwing hätte einen etwas kürzeren Radstand; das bullige Drehmoment des 6-Zylinders egalisiert dies jedoch und verhindert souverän erhöhte Pulsfrequenz. Schön, aber anspruchsvoll ist die Auffahrt zur Passhöhe. Die Abfahrt Richtung Bellinzona ist dann nicht mehr ganz so „spitz“, aber durchaus spektakulär. Leider setzte Regen ein und hielt auch durch bis Lugano. Am nächsten Tag stand der Gotthardpass auf dem Programm. Von Bellinzona bis Airolo regnete es wieder und mich plagte angesichts des Wetters die Frage: über den Gotthard oder durch den Gotthard? Der war die Woche zuvor wegen Schneefall für einen Tag gesperrt. Aber ich war ja nicht hier, um geniale Ingenieurleistungen im Tunnelbau zu bewundern sondern um Pässe zu fahren. Also über den Berg und wenn schon Pass, dann richtig. Also wählte ich die alte Passstrasse, die Tremola mit ihrem Kopfsteinpflaster. Die Passhöhe empfing mich dann milchig-weiß; ich war in den Wolken. Keine Spur von Hospiz oder Lago della Piazza.
Die Abfahrt nach Andermatt war dann wieder ein Genuss; Übernachtung in Göschenen. Mit dem Furkapass lag nicht nur der letzte sondern auch der höchste Pass der Tour (2436m) vor der Goldwing. Wunderbar zu fahren und vorbei am Rhonegletscher -bzw. dem Rest davon- den Aletschgletscher rechts liegen lassend nach Zermatt. Das Matterhorn konnte man nur erahnen, die charakteristische Spitze war in den Wolken. Auf dem weiteren Weg nach Martigny und zum Genfer See noch einen Abstecher nach Leukerbad und die Serpentinen genießen, bevor die Landschaft wieder eher flach wird und das Grün großer Weinanbaugebiete dem Auge und das Endprodukt abends der Kehle schmeichelt. Der Genfer See mit seinen Nobelorten wie Montreux und Lausanne ist natürlich ein weiteres Highlight, bevor die Tour nach Norden abbiegt und rund um Vallorbe noch einige Cols zu Umwegen einladen. Über Ste-Croix und Val de Traverse führt der Weg dann nach Neuchatel. Eine Stadt, die einen sofort für sich einnimmt und in der man gerne leben möchte. Der See wird im Osten umrundet; die Tour biegt nach Süden ab und im weiteren Verlauf ist natürlich Fribourg einen Besuch wert und bei Chateau-d'Oex wird die Landschaft wieder bergiger. Weiter geht es durch das Simmental Richtung Thuner See. Dort war geplant, rechts nach Interlaken abzubiegen. Ging aber nicht, da die Straße wegen eines Bergrutsches gesperrt und die alternative Autobahn verstopft war. Somit fiel der Besuch des Jungfraujochs aus. Statt dessen in Spiez links abbiegen und über Thun mit seiner quirligen Altstadt und Bern ins Emmental. Durch eine Bilderbuchlandschaft durchfährt man das Emmental zum Sempachersee und weiter über Luzern zum Vierwaldstättersee. Eine Fähre brachte mich zur Nordseite, eine zauberhafte Küstenstraße führt dann Richtung Einsiedeln mit seiner beeindruckenden Abtei, die als ein weiterer Höhepunkt der Grand Tour ausgewiesen ist. Der letzte Tag führte dann über Winterthur zu den Rheinfällen in Schaffhausen. Damit hat sich der (Tour)Kreis geschlossen.
Inklusive An- und Abfahrt 2768 km und 12 Tage (in der Schweiz zwangsweise gemütlich), überwiegend kleine, verkehrsarme Straßen gefahren. Die Reisedauer hängt natürlich davon ab, wie intensiv man sich mit den ausgewiesenen Highlights beschäftigt.
Grand Tour ist zu finden unter www.myswitzerland.com
Fazit: Empfehlenswert. Gute Arbeit Schweiz Tourismus! Fabelhafte Streckenführung; die gesamte Route ist gut ausgeschildert.

August 2021
Dieter

Tagestour Pfingsten in den Westerwald
Endlich, nach einer längeren Pause, konnten wir wieder eine gemeinsame Tour mit einer kleinen Gruppe durchführen. Zuvor fand die letzte Tour im März zum Biggesee statt. Dieses Mal ging es bei besten Wetterverhältnissen in den  Westerwald. Pünktlich ging es von unserem Treffpunkt Schmitzebud in Rath-Heumar los über ausgebaute Landstraßen und kleine Nebenstraßen Richtung Siegen, um zur Mittagszeit in Sayn/Bendorf zu landen, wo wir trotz Corona Beschränkungen noch Plätze im Aussenbereich eines Restaurants einnehmen konnten. Gestärkt ging es dann über die B413 und anschließend über kleine Nebenstraßen nach Eitorf, wo wir unser wohlverdientes Eis schlecken konnten. Genau das haben wir die letzten Wochen vermisst und freuen uns schon auf die nächste Tagestour.
Herbsttour 2019 nach Metz
Unsere diesjährige Herbsttour war ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten sehr viel Spass gemacht. Klaus hatte die Strecke sehr gut geplant. Sie war landschaftlich schön, hatte viele Kurven und mit einigen Pausen sind wir pünklich am Hotel La Bergerie in Rugy Argancy angekommen. Dort erwarteten uns schon die lieben Goldwinger des "Chapters Switzerland". Nach kurzer, heftiger Begrüssung begannen die ersten Gespräche und  bei Wein, Bier und Kaffee lernte man sich schnell kennen. Ein gemeinsames Abendessen und weitere Gespräche rundeten den schönen Tag ab. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, echt französisch, wurden noch viele Fotos gemacht und man verabredete sich für das nächste Jahr. Dann planen wir wieder eine Chaptertour zu unseren Freunden in die Schweiz und zwar vom 20. bis zum  25. Mai 2020. ( siehe auch "Bildergalerie" )
Den Termin solltet Ihr jetzt schon vormerken.
Infos Goldwingclub Schweiz
Dieser Club besteht aus insgesamt 12 Stämme in der Schweiz. Die Mitglieder gehören verschiedenen Organisationen an wie GWCD, GWRRA und GWEF. Dies stellt eher eine Bereicherung als eine Behinderung dar.
Alle 2 Jahre führt der Goldwingclub Schweiz ein Treffen in Bruck aus wie vor Kurzem im Juli 2019. Das nächste Treffen ist für 2021 geplant, wo wir mit unserem Chapter eingeladen wurden und auch natürlich wenn möglich zahlreich teilnehmen werden.
Mit der Gold Wing nach Tirol
von Reiner Axen

Im April sind wir für 8 Tage nach Österreich (Tirol) gefahren. In dem kleinen Ort Zams bei Landeck haben wir eine schöne Pension als Unterschlupf gefunden.

Da Zams sehr zentral gelegen ist, fuhren wir jeden Tag in eine andere Richtung. Nach 8 Tagen hatten wir so ca. 3000 Kilometer mehr auf dem Tacho.

Einige Pässe waren zu dieser Zeit leider noch geschlossen, was jedoch nicht so tragisch war.

Im Tal hatten wir angenehme 22 Grad, auf manchen Pässen nur noch 3 Grad. Also hieß es immer die richtige Kleidung mitnehmen.

So fuhren wir zum Beispiel zum Naturparkhaus Kaunergrat mit einer wunderbaren Aussicht auf die 3000er im ewigen Eis. Wir haben uns unter anderem die Zugspitze angesehen, waren in Italien in Meran, am zugefrorenen Gepatsch Stausee, am Reschensee und in Ischgl wo wir unsere Goldwing für einige Sekunden mal ablegten.

Natürlich lies ich es mir nicht nehmen die Highline 179 Hängebrücke in Reute mit einer Länge von 406 Metern und einer Höhe von 114 Metern zu überqueren. Für einen mit Höhenangst ist das schon eine Herausforderung.

Da es von Zams aus nicht so weit nach Deutschland war, fuhren wir auch mal ins Allgäu wo es auch sehr schön ist. Aus der Ferne sahen wir uns das Schloss Neuschwanstein an.

Es waren 8 wunderschöne Tage mit vielen schönen Eindrücken.

Hier besteht definitiv Wiederholungsgefahr.

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